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kino.to die Webseite für aktuelle Kinofilme wurde vom Netz genommen

Das "illegale" Film-Portal kino.to wurde von der Polizei geschlossen. 

Auf kino.to wurden Links zu anderen Internetseiten bereitgestellt, auf denen aktuelle Kinofilme zum Download angeboten wurden. Jetzt ist Schluss mit dem illegalen Film-Download. Die Behörden haben die Domain kino.to beschlagnahmt und einige mutmaßliche Betreiber wegen Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen festgenommen. 

Auch bei den dahinterliegenden "Streamhostern" wurden zahlreiche Seiten vom Netz genommen. Kino.to hat zwar selbst keine Kinofilme gehostet, aber die Links dazu angeboten und die Seiten mit Werbeeinschaltungen versehen um damit Geld zu verdienen. Über diese Werbeplätze und kostenpflichtigen Premium-Zugängen hat kino.to hohe Einnahmen lukrieren können. Bei ca. 4 Millionen Besuchern kommt schon einiges zusammen. Wenn man heute die Seite kino.to besucht, sieht man nur mehr den Hinweis der Kriminalpolizei auf die laufenden Ermittlungen. Neben den zahlreichen unbekannten Nutzern des Portals gibt es zwischen 250.000 und 400.000 registrierte Benutzer von Kino.to, gegen die vermutlich nicht weiter ermittelt wird. 

Die Filmindustrie ist allerding der Meinung, dass bereits das zwischenspeichern des Video-Streams im Arbeitsspeicher des Computers als "Raubkopie" gilt und somit strafbar sei. Das muss allerdings erst noch von den Juristen ausgehandelt werden und wird sich noch viele Monate hinziehen. Laut einem Bericht auf derstandard.at haben Nutzer in Österreich aufgrund der rechtlichen Grauzone vorerst nicht mit Konsequenzen zu rechnen. In Österreich sind nämlich Kopien für den Privatgebrauch legal. 

kino.to

Die Kinofilm-Webseite kino.to wurde von der Polizei geschlossen. 


Da es in Amerika absolut legal ist, dass man sich Serien kostenlos ansehen kann, fordert auch die EU-Kommission daß es derartige Angebote auch in Europa geben sollte. Dazu müsste allerding zuerst das Urheberrecht vereinheitlicht und vereinfacht werden. 

Für die Fans von Online-Kinofilmen ist die Sperrung von kino.to allerdings kein großes Hindernis, da es noch immer zahlreiche Internetseiten gibt, die aktuelle Kinofilme zum Download anbieten. Wenn die Fahnder für jede Streaming-Seite so lange brauchen (kino.to war immerhin 6 Jahre online) wird es diese Film-Portale wohl auch noch einige Jahre geben. 

 
 

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